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… und schon ist sie wieder vorbei, die schönste Kerb im Jahr!
Wahrscheinlich habt ihr es alle live miterlebt, auch in diesem Jahr war die Siedlerkerb wieder „weltklasse“! :)
Nachdem am Freitag alle Kerbeburschen und Kerbemädchen ins Zelt einmarschiert waren, stellte Ernst die neuen Füchse und Kerbeburschen vor und verlas seine Kerberede. Danach wurde der Spaten vom letzten Schirmherren - Oberbürgermeister Jochen Partsch - an unsere neue Schirmherrin - Sabine Süß – übergeben, die anschließend das Bierfass anstach. Hiermit war die Siedlerkerb eröffnet und es konnte ausgelassen gefeiert werden. Das ließ sich Frau Süß nicht zweimal sagen und begann ausgelassen mit uns zusammen vor der Bühne zu tanzen. Auch die „Runde“ mit Ernst bei den Standbetreibern hat sie gut überstanden und zwischendrin für einige Lacher gesorgt. Die Hesslarer Trachtenkapelle ließ es im Zelt auch mal wieder richtig krachen – alles in Allem war es ein schöner Beginn der Kerb.
Samstags waren erstmal die Kinder gefordert, die sich beim Kinderspielfest auf dem Sportplatz der SG Eiche austoben konnten. Die Eltern hatten in der Zwischenzeit die Möglichkeit auf dem Kindersachenflohmarkt zu stöbern oder gemütlich in der Sonne eine Tasse Kaffee zu genießen. Nachdem das Spielfest beendet war, wurde der Kerbebaum von Ernst und uns Kerbeburschen und Kerbemädchen feierlich den Heimstättenweg runter gebracht. Dabei wurden wir tatkräftig vom Darmstädter Spielmannszug unterstützt, ein zerstreuter Echo-Reporter hat sogar gemeint, dass wir selbst die Instrumente spielen. Nachdem der Baum ruck-zuck aufgestellt war, verlas Ernst noch einmal seine Kerberede und die Kinder ließen ihre Luftballons steigen, sodass der ganze Himmel mit vielen kleinen bunten Punkten geschmückt war. Abends ging im Zelt mit „Jigger Jam“ richtig die Post ab und es wurde natürlich ausgelassen gefeiert.
Der Kerbsonntag hat auch in diesem Jahr wieder mit dem ökumenischen Gottesdienst im Zelt begonnen, der von Pfarrerin Klodt und Pater Johannes sehr schön und lebendig gestaltet war. Die Kirchenchöre der Heilig Kreuz Kirche und der Matthäus Gemeinde sowie der Rot-Weiß-Männerchor und die Turmbläser unterstützten den Gottesdienst musikalisch. Sehr schön war auch die Inszenierung von „Deutschland sucht den super Mensch“, die Pfarrerin Klodt zusammen mit einigen Ehrenamtlichen der Matthäusgemeinde vorspielte. Nachdem der Gottesdienst zu Ende war, hat sich der ein oder andere noch kurz gestärkt und danach haben wir uns auch schon auf den Weg zur Aufstellung für den Kerbeumzug gemacht. Bei schwül-warmen Wetter schlängelte sich der Kerbeumzug durch die ganze Siedlung, vorbei an strahlenden Kindern und winkenden Leuten. Es ist einfach schön zu sehen, wie viele Leute sich über unseren Kerbeumzug freuen und die Bürgersteige füllen obwohl man das Gefühl hat, dass die ganze Siedlung schon mitläuft. Es war natürlich Ehrensache, dass die Schirmherrin Frau Süß, die zur Feier des Tages unsere Kerbemädchenkluft trug, bei Ernst auf dem Trike mitfahren durfte. Wieder am Kerbeplatz angekommen wurden alle Teilnehmer des Umzugs von Lufti, Ernst und uns Kerbeburschen und Kerbemädchen begrüßt und bekamen die Zugmedaille überreicht. Anschließend durften die Spielmannszüge im Kerbezelt noch ein paar Stücke zum Besten geben. Da sich der Himmel draußen zuzog, war das Kerbezelt gut gefüllt und spätestens nachdem es anfing, wie aus Eimern zu schütten, kam auch der letzte Gast ins Zelt, der sich nicht unter irgendeinen Schirm auf dem Kerbeplatz retten konnte. Am Abend sorgten die „Silver Balls“ für musikalische Unterhaltung, die das Zelt noch einmal richtig beben ließen.
Am Montag pünktlich zum Frühschoppen hat sich der Wettergott wieder von seiner besten Seite gezeigt und die Siedlung mit strahlendem Sonnenschein beglückt. Dies war wahrscheinlich auch der Grund, dass sich der Kerbeplatz so schnell füllte. Da Pezi in diesem Jahr leider verhindert war, ist freundlicherweise die Band „Formel M“ eingesprungen - es war ein voller Erfolg. Bis zur letzten Minute wurde von den Gästen „Zugabe“ gefordert, außerdem wurde ausgelassen gesungen und getanzt. Den krönenden Abschluss boten auch in diesem Jahr wieder das „Soul Trio“, das wir an unserer Kerb nicht mehr missen möchten. In null komma nichts waren die reservierten Stehtische vor der Bühne belegt und auch die Stehplätze im Zelt waren eingenommen. Kaum konnte man den ersten Takt der Musik hören, fingen die ersten Gäste an zu grooven und ganz schnell stand keiner mehr still. Zum Abschluss wurde noch einmal unsere Hymne - das Siedlerlied - gesungen. Erst wenn der letzte Ton gesungen ist, dann ist die Siedlerkerb wirklich vorbei. Man hatte zumindest den Eindruck, dass die Gäste ohne das Siedlerlied nicht heimgehen würden.
Leider war das Fällen des Kerbebaumes dieses Jahr ein bisschen spärlich besucht, wurde aber super von den „Marsch Mellows“ unterstützt. Nach kurzem Fackelzug durch die Siedlung wurde dann im Clubheim des TTC das Heringsessen eingeleitet. Es war ein wunderschöner Abend und jeder der nicht dabei war hat eindeutig was verpasst. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Kindergartenkinder der Matthäusgemeinde, ohne die wir an diesem Abend mit „Tausendfüsslers-Urgroßvater-Fritz…“ nicht so viel Spaß gehabt hätten.:)
Fazit: Die Kerb war wieder traumhaft, wenn man über einige Auseinandersetzungen mit auswärtigen Gästen hinweg sieht und dem kurzen Guss am Sonntag keine Erinnerung schenkt. Alles in allem war’s „weltklasse“. Die Schirmherrin war super, die Stimmung war toll, die Bands waren klasse und wir waren auf alle Fälle ein tolles Team. Ich bin mir sicher jeder hatte Spaß.:)
Dieser tolle Kerbeverlauf ist natürlich nur gemeinsam möglich. An dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN an alle Gäste, die Schirmherrin, die Bands, die Polizei (bitte nächstes Jahr mit Taschenlampen), die Klofrau, die Standbetreiber (habt eine Auge auf eure Kassen), unserem Kerbevadder, unserem Alt-Kerbevadder, dem Vorstand, den Sternchen, den Alt-Kerbeburschen, allen anderen Helfern und zu guter letzt allen Kerbeburschen und Kerbemädchen.
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... der countdown läuft ...
Seit 8Uhr des heutigen mittwochs stehen die athletischsten Kerbeburschen, Alt-Kerbeburschen, Vorständler und BKV-Helfer, die die Welt je gesehen hat, auf dem Kerbeplatz. Sie treiben ihre stahlharten Körper zu Hochleistungen an, feuern sich gegenseitig an, da geht noch mehr... Gemeinsam, Hand in Hand, bauen sie das Kerbezelt auf.
Spannung und Vorfreude steigen.
Steht das Zelt erst, wird sofort mit der "Inneneinreichtung" begonnen. Donnerstag und Freitag werden Zelt und Kerbeplatz dann für die Gäste und Freunde der Kerb fertiggestellt.
Wirft man einen Blick in den Wetterbericht für dieses super Fest-Wochenende, wird man das Gefühlt nicht mehr los "der da oben ist auch ein Siedler". (An dieser Stelle mal wieder ein herzliches Dankeschön an die Waldkolonie, die uns das "unschönere" Wetter abgenommen hatte)
An dieser Stelle wünschen wir allen Gästen und Mitwirkenden dieses genialen Kerb-Wochenendes viel Spaß und Freude - wenn es wieder heißt "WEM IST DIE KERB?"
Nachtrag von 12Uhr: Das erste Foto beweist es - DAS ZELT STEHT. Die Männer füllen die Energiereserveren auf und nach. Gerüchten zufolge ist der erste Schweiß schon getrocknet. Doch dies wird bestimmt nicht von langer Dauer sein. Die Sonne steigt, der Aufbau schreitet voran...
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Sonnenwendfeier 2011
Juhu, dieses Mal hat das Wetter mitgespielt auch wenn es morgens noch nicht
danach aussah!
Pünktlich um 17.30 Uhr ist die erste Mädelsschicht zumGläserspülen am Sportplatz eingetroffen. Was sich aber erübrigt hat, da wir saubere Gläser aus dem TTC bekommen haben. Als dann das erste Bierfass angestochen, die Preislisten geschrieben und sonst auch alles vorbereitet war, trafen auch schon die ersten Gäste ein. Nebenbei wurde das musikalische Equipment aufgebaut und das Feuer entfacht.Es roch schon herrlich nach Gegrilltem und das Feuer brannte lichterloh als die ersten Klänge aus dem Musikzelt kamen. Auch in diesem Jahr unterhielten uns Micki und Andreas mit ihren Liedern. Der Festplatz füllte sich immer mehr und es wurde ausgelassen gefeiert. Hier und da wurde ein "Schwätzchen" gehalten, andere haben fröhlich mitgesungen. Ob große oder kleine Gäste, es war alles vertreten. Selbst die Oarhelljer Kerbmannschaft stattete uns einen Besuch ab und feierte mit.
------------------------------------------------------------------------------------BKV meets ZuSchee + Black Diamonds 2011
Als erstes BKV meets ... Event im Jahr 2011 stand die Fastnacht-Samstags-Party beim Karneval Club Eiche von ZuSchee und den Black Diamonds auf dem Programm. Wie immer wurde ausgelassen gefeiert und die Kostümideen zogen auch den ein oder anderen Blick auf sich. Als Programm wurde eine Michael Jackson Show geboten und die Band Re-Invention gab ihre Lieder zum Besten. Pünktlich um 12 haben wir mit Verena auf ihren Geburtstag angestoßen. Ein großes Lob an den KCE, die Party war super!
Gerne sind wir nächstes Jahr wieder dabei.
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Vorweihnachtlicher Bürgertreff 2010
Wegen Umbauarbeiten im Foyer der Friedrich-Ebert-Schule wurde der vorweihnachtliche Bürgertreff in diesem Jahr in die Sporthalle der Friedrich-Ebert-Schule verlegt. Die Atmosphäre war sehr angenehm und es war mehr Platz vorhanden als in den letzten Jahren, auch die Besucher haben den neuen Veranstaltungsort gelobt. Nach alter Tradition gab es Kaffee und Kuchen für die Senioren der Heimstättensiedlung und ein buntes Programm zur Unterhaltung. Die Schulkinder der Friedrich-Ebert-Schule haben die Besucher mit vorweihnachtlichen Liedern belustigt und auch der Darmstädter Spielmannszug hat mit seiner Band die Unterhaltung der Besucher super abgerundet. Abends wurde dann die Weihnachtsbar im Außenstand auf dem Schulhof eröffnet, die wie immer super angekommen ist. Viele Freunde des BKVs waren vertreten und haben ordentlich bis zu später Stunde mit uns gefeiert.
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Für die Berichterstattung in unserem News bereich, haben wir unser Kerbemädschen Ina Rohr gewinnen können. Wir hoffen bald neue Texte online stellen zu können.
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Der neue Flyer für die Kerb 2011 ist fertig und auch schon online
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Viva Colonia mit den Sternchen und Kerbemädchen
(viel Text - aber es lohnt sich zu lesen! :) Bilder sind in der Galerie
Am 23. Juli 2010 machte sich der "harte Kern" der Kerbemädchen und Sternchen auf den Weg um Köln zu entdecken. Insgesamt waren es 13 mutige Girls, die bereit waren zusammen Spaß zu haben, Kölsch zu pischeln und Kultur zu erfahren... :DBegonnen haben einige Mädels mit einem gemütlichen Frühstück in der Darmstädter Innenstadt. Dieses wurde dank "Theo" am Nachbartisch auch bestens unterhalten. Mit gefüllten Bäuchen und Tränen in den Augen (vom Lachen natürlich) wurden dann noch die letzten Erledigungen in der Stadt gemacht und dann war es auch schon 18.10 Uhr - Treffpunkt im H-Bus. Juhu die Reise kann losgehen, kurzer Zwischenstop beim Ditsch, und ab in die Regionalbahn bis nach Mainz. Dort mussten wir in den IC nach Köln umsteigen. Nachdem alle Sitzplatzprobleme behoben waren, konnte die Party steigen. Dank den Handballmädels aus Groß(Klein?)-Gerau wurden wir auch im IC bestens unterhalten. Die aktuellsten Partyhits wurden über eine iPod-Dokingstation auch bis in unser Abteil übertragen (war ja auch nur eine Wand dazwischen). Es wurde gesungen und gelacht und "Deutschland im Kurzformat" war natürlich auch an Ort und Stelle. Leider mussten wir die Mädels um 21.05 Uhr verlassen, aber da waren wir auch schon am Ziel – viva Colonia!
Schnell die Koffer gepackt und ins Hostel gehechtet, beinah noch vorbei gerannt, und eingecheckt. Leider ging unser Zeitplan nicht ganz auf, denn die Hausregeln waren länger als erwartet, also kurzer Anruf in der Pizzeria, und die Tischreservierung nach hinten verschoben (blöd, dass die Küche nur bis 22.00 Uhr besetzt ist). Um 21.30 Uhr konnten wir dann endlich zu unserem verdienten Abendessen aufbrechen. Moment "wo genau war die Pizzeria noch mal?", Passanten und Verkäufer wurden zu Rate gezogen, doch keiner konnte uns wirklich helfen. Hilflose Blicke, Handy schon in der Hand um noch einmal bei der Pizzeria anzurufen und nach dem Weg zu fragen, da macht Katja die rettende Entdeckung: der Eingang der Pizzeria Via Sistina. Nachdem das erste Kölsch und verschiedene italienische Köstlichkeiten vernichtet waren, ging es ab auf die abendliche Tour. Der erste Weg führte uns ins "Früh", dort haben wir die Gäste und Angestellten mit "Der Bauer aus dem Odenwald", "Vater Abraham", "Wenn ich mojens aus de Kneip hoam geh...." usw. unterhalten. Das ein oder andere Kölsch wurde natürlich auch bestellt. Leider werden im "Früh" um zwölf Uhr die Tische hochgeklappt, deshalb zogen wir weiter ans Rheinufer. Unterwegs stimmten wir "Stand by me" an und gleich hatte unser Grüppchen noch ein paar Leute mehr, die voller Begeisterung mitgesungen haben. Die nächste Pause wurde in der "Sonderbar" am Rheinufer gemacht. Schon allein der Name hat uns angezogen, aber als wir dann noch ein Hinweisschild sahen auf dem „Heute betreutes Trinken“ stand war für alle klar, da müssen wir rein. Nach einer Runde Kölsch trennte sich die Gruppe, einige gingen zurück zum Hostel und nahmen noch ein Fläschchen Kölsch und einen Mitternachtssnack von McDonalds, die anderen feierten weiter in der "Sonderbar".
Das Aufstehn am nächsten Morgen fiel uns sichtlich schwer, aber es blieb uns leider nichts Anderes übrig. Um 09.30 Uhr waren wir zum Frühstück verabredet. Selbst so früh morgens wurden unsere Lachmuskeln schon beansprucht. Es hatten sich einige seltsame Gestalten in den Frühstücksraum verirrt, die allem Anschein nach wegen des Gothik-Festivals nach Köln gekommen waren. Als endlich das letzte Nutella-Bötchen vernichtet war und alle Mädels noch mal auf der Toi waren, konnten wir um 11.00 Uhr in Richtung Innenstadt aufbrechen. Kaum an der Domplatte angekommen, zog sich der Himmel zu und wenig später fing es total an zu schütten. Wir retteten uns in den Dom und starteten das Kulturprogramm. Einige Mädels machten sich sogar auf den Weg nach ganz oben und erklommen die 509-533 Stufen des Doms. Die Anderen waren mehr an den Wandmalereien oder Bänken interessiert. Nächster Treffpunkt war ein Straßenkaffee mit direktem Blick auf den Dom, was man auch an den Preisen gemerkt hat. Aber Preise hin oder her, der Kaffee war gut und die Toiletten waren der absolute Hammer. Am Anfang waren wir alle geschockt als wir sahen, dass die Türen der Toiletten aus Glas waren, aber sobald man die Tür abgeschlossen hatte, färbte sich die Scheibe milchig. Dann konnte man hinter einer Milchglastür auf dem gigantischen Toiletten-Thron entspannen und zu orientalischen Klängen sein Geschäftchen verrichten. Anschließend wurden die Hände unter einem wasserfallähnlichen Hahn gereinigt.... :D - Nachdem alle diese Oase besucht hatten, machten wir uns auf den Weg, Köln vom Rhein aus zu erkunden. Zwischendrin mussten wir noch einige Verpflegungsstops machen und als dann auch endlich jeder sein Eis hatte, ging es weiter zum Rheinufer. Schnell die Fahrkarten gekauft und die Beine in die Hand genommen, denn das Schiff wartet nicht auf uns. Als auch die "gemütliche Fraktion" am Einsteigesteg angekommen war, konnten wir uns auf dem Schiff einen Platz suchen und aufmerksam der Stimme aus dem Lautsprecher lauschen. Die eine oder andere nutzte die Fahrt für ein kleines Nickerchen. Nach einer Stunde war die Fahrt vorbei und es ging weiter im Programm, schnell noch einen Tisch zum Abendessen reserviert und ab ins Schokoladenmuseum. Neben Schokobrunnen, Trüffel- und Tafelherstellung, Regenwald, Riechstation und Schokoshop konnte man dort allerhand erleben. Wir haben die erste Klofrau
getroffen, die Spaß an ihrem Job hatte und uns mit ihrem Gesang vergnügte. Außerdem sahen wir zahlreiche komische Leute und eine Lederhose die steckensteif auf den Aussichtspunkt stakselte. :D
Anschließend nahmen wir in der Brauerei Malzmühle unser Abendessen ein, die Haxen waren der Hammer... bespaßt wurden wir von einem relativ ruhigen Junggesellenabschied, der erst etwas lauter wurde, als wir dem zukünftigen Bräutigam die Beine enthaarten (mit Kaltwachs natürlich^^). Das trieb unsere Stimmung wieder ein bisschen in die Höhe. Als das letzte Kölsch geleert war machten wir uns auf den Weg ans Rheinufer. An einigen Kneipen wurde Rast
gemacht, damit auch möglichst viele Kölschsorten ausprobiert werden konnten. Auch an diesem Abend trennte sich die Gruppe wieder, die einen sangen Karaoke, die andern setzten sich gemütlich in einen Biergarten.
Nächster Morgen und Endspurt für Köln. Frühstücken (wieder mit viel Nutella), Koffer packen, auschecken und ab zur Brauereiwanderung. Manni, der Führer, holte uns um 11.00 Uhr am Hostel ab und wir merkten gleich, dass er ein lustiger Vogel war - hieß ja auch Huhn mit Nachnamen.... :D – Neben vielen Informationen über die Kölner Geschichte und einigen Witzen über die Düsseldorfer starteten wir unsere Tour am Kölner Dom. Danach wurde erstmal eine Erfrischung im "Früh" eingenommen. Der nächste Anlaufpunkt war der Heinzelmännchenbrunnen unweit vom "Früh", dass auch die letzten Konfirmandenblässchen noch nachkommen konnten. Weiter ging’s zum Römischen Museum direkt neben dem Dom. Dort konnten wir durch eine Glasscheibe einen Mosaikboden bewundern, auf dem schon einige Prominente am letzten Gipfeltreffen speisen durften. Auf dem Weg zur "Sion" Brauerei, sahen wir noch einen römischen Abwasserkanal und eine Maus kreuzte unseren Weg, was zu einigen Schreien führte, außerdem wurde uns noch das Kölner-Ampel-System erklärt (es gibt zwei Arten von Fußgängern: schnelle und tote). Nach einer kurzen Erfrischung im Sion, führte uns der Weg vorbei an Rathhaus und Standesamt zu einer jüdischen Ausgrabungsstätte, zum Denkmal des Jan von Werth und zu "Tünnes und Schäl" in der Brigittengasse. Dort gab Manni einige Witze von Tünnes und Schäl zum Besten und erzählte uns, dass es Glück bringt an der Nase von Tünnes zu reiben, also taten wir das doch gleich. Außerdem zeigte uns Manni das ehemalige Wohnhaus von Paddy Kelly, das Denkmal von Willy Millowitsch vor dem Hänneschen-Theater und erzählte uns außerdem Einiges über die Geschichte von "4711". Die Endstation der Brauereiwanderung war das Brauhaus Päffgen in dem uns ein sehr gemütlicher "Köbes" mit Kölsch versorgte. Nachdem Manni uns verlassen hatte, beschlossen wir doch noch eine Kleinigkeit zu uns zu nehmen, bevor wir unseren Weg durch Köln fortsetzen. Nachdem "Himmel un Äd", "Kölschekaviar", "halve Hahn", "Wurstsalat" und die Riesenbockwurst vernichtet waren, zogen wir weiter. Wir beschlossen wieder etwas am Rheinufer entlang zu laufen und machten schon wenig später Rast auf einer Mauer direkt am Rhein. Direkt neben uns hatte sich ein Straßenkünstler niedergelassen, der mit seinen Füßen eine Art Puppentheater für Kinder bewegte und nebenbei noch Okulele, Rassel und Mundpfeife spielte. Während dessen sang er noch einige Kinderlieder und sammelte nach jeder Vorstellung eine "Spende". Wir haben Ewigkeiten auf der Mauer gesessen, mitgesungen, gelacht, gespendet und wahrscheinlich mehr Spaß als einige Kinder gehabt. Leider mussten wir dann leider doch langsam in Richtung Hostel aufbrechen. Unterwegs haben wir kurz noch ein Eis gegessen, Nougatbrezeln gekauft und das letzte "Absacker-Kölsch" im Gaffel-Haus getrunken. Danach noch schnell die Koffer eingesammelt und ab zum Bahnhof. Rein in den ICE - leider gibt es immer wieder so schlaue Leute, die sich auf den falschen Sitzplatz setzen und ihre sieben Sachen im ganzen Abteil ausbreiten. Wir haben also den Herrn höflich darauf hingewiesen, dass er auf unserm Platz sitzt. Ganz gemächlich hat er dann angefangen seine Sachen wieder zusammen zu packen, zwischendrin noch kurz telefoniert, mit uns diskutiert, ob er wirklich ALLES rausräumen müsse und dann endlich unser Abteil verlassen. Wir haben währenddessen leider den ganzen Verkehr aufgehalten und einige sehr freundliche Kommentare von so manchen Mitfahrern bekommen. Als wir dann alle auf unseren reservieren Plätzen saßen, Ingrid ihr Kühlschrank-Radio ausgepackt hatte und jeder etwas zu trinken hatte, konnte die Fahrt Richtung Heimat angetreten werden. In Frankfurt mussten wir nach ca. 45 min Fahrt noch mal kurz in die Regionalbahn umsteigen. Dort unterhielten die Sternchen einen jungen Typ, der zufällig im gleichen Wagen wie wir war. Als Trost bekam er einen Klopfer, wies uns darauf hin "Contenance" zu bewahren und verabschiedete sich am Hauptbahnhof. Vera und Katja verließen uns auch am Hauptbahnhof, da sie dort von ihren Liebsten abgeholt wurden. Alle andern Mädels führen noch bis zum Südbahnhof und machten die letzten Schritte Richtung Heimat mit dem H-Bus. Das Wochenende wurde dann von einigen im Piccolo abgeschlossen, dort warteten auch schon sehnsüchtig Kerstin, Thomas M., Minki, Mani, Oskar, Lui, Krissi, Michi und Hektor. Auch hier wurde wieder viel gelacht und die ein oder andere Story erzählt...